Die Vorbereitungen für die nächsten Schritte im Rahmen des Bürgerdialogs zur CitybBahn laufen auf Hochtouren: Bei einem Pressegespräch in der neuen Dialog-Anlaufstelle „Babbel Mit“ am Schillerplatz in Mainz stellten Eva Kreienkamp, Geschäftsführerin der Mainzer Mobilität und der CityBahn GmbH, und Uwe Hiltmann, Prokurist der CityBahn Gesellschaft, Einzelheiten zu den geplanten Workshops vor, die im September beginnen werden.

Auf Mainzer Seite stehen für die Linienführung zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Hauptbahnhof weiterhin drei Streckenvarianten zur Diskussion. Diese wurden auf Infomessen im Mainzer Schloss sowie im Rahmen eines Online-Dialogs bereits vorgestellt und diskutiert. Nun möchte die CityBahn Interessengruppen und Anwohner der Innenstadt ins Boot holen.

 

“Jede der drei Varianten ist technisch realisierbar und eröffnet unterschiedliche verkehrliche Möglichkeiten. Auch in puncto Kosten, Fahrzeit und Fahrgastpotenzial sind die Strecken in etwa ausgeglichen. Aus diesem Grunde würden wir in der jetzigen Situation gern die Meinungen der Bürger einfangen und herauszufinden, was die unterschiedlichen Interessengruppen und Akteure über die drei Varianten denken.”

Eva Kreienkamp Geschäftsführerin Mainzer Mobilität und CityBahn GmbH

Zusammen mit Anwohnerinnen und Anwohnern der Mainzer Innenstadt, Vertreterinnen und Vertreter bestimmter Interessengruppen sowie Experten beteiligter Ämter und Planungsbüros möchte die CityBahn Gesellschaft in mehreren Workshops unter anderem mögliche Streckenvarianten der neuen Straßenbahnlinie auf Mainzer Seite diskutieren.

 

“Wir sind Verkehrsexperten, aber über die verkehrlichen Aspekte hinaus gibt es weitere wichtige Faktoren, die wir mit denjenigen besprechen möchten, die das entsprechende Know-how mitbringen. Schließlich können wir nicht genau wissen, was für den Einzelhandel gut oder für die Kulturszene wichtig ist und was für Veranstalter von Festen oder Gastronomen Bedeutung hat. Deshalb wollen wir im Rahmen der Workshops miteinander reden, um die bestmögliche Linienführung für die Mainzer Innenstadt zu finden – und zwar transparent im Zentrum unserer Stadt.”

Uwe HiltmannProkurist CityBahn GmbH

Für den Moderationsprozess wurde die Kommunikationsagentur BCC beauftragt. Die Agentur hat sich zum Ziel gesetzt, durch ein konsensuales und kooperatives Vorgehen Lösungen zu finden, mit denen die direkt betroffenen Menschen und die breite Öffentlichkeit gut mit dem neuen Straßenbahn-Projekt, seiner späteren Umsetzung und dem Ergebnis leben können.

 

“Öffentliche Planung großer Infrastrukturprojekte ist heutzutage ohne das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger nicht möglich. Die Ansprüche an das Verfahren sind groß, aber ebenso groß ist die Bereitschaft von Bürgern und Interessensgruppen, sich einzubringen. Deshalb werden wir uns in den kommenden Wochen mit unterschiedlichen Interessensgruppen austauschen, um die Varianten zu diskutieren und eine Empfehlung an die Politik zu erarbeiten.”

Alexander ZangGeschäftsführer BCC GmbH

Die ersten vier Workshops finden an den folgenden vier Dienstagen, jeweils von 18 bis 21 Uhr statt:

4. September 2018

18. September 2018

23. Oktober 2018

20. November 2018