Große Veränderungen werfen viele Fragen auf. Wir arbeiten mit unseren Fachleuten hart daran, überzeugende Antworten zu finden. Die wichtigsten haben wir in diesem Glossar zusammengestellt.

Anbindung?
Das Busnetz von ESWE Verkehr wird an die CityBahn angepasst und sogar noch erweitert. Für Stadtbereiche, die nicht fahrzeitverkürzend an die CityBahn angebunden werden können, und für Pendler aus dem Umland wird es noch mehr Schnellbusse geben.

Baustellen?
Die CityBahn wird in Mainz beginnend in Richtung Wiesbaden gebaut. Sobald der Bau auf Wiesbadener Seite die erste vorgesehene Haltestelle erreicht, wird von dieser Haltestelle aus der Verkehr in Richtung Mainzer Innenstadt und weiter in Richtung Universität und Hochschule aufgenommen. Immer, wenn der Baufortschritt eine weitere geeignete Haltestelle erreicht, wird diese Haltestelle in den laufenden Verkehr einbezogen. Es gibt also keine Baustellen, die lange brachliegen, sondern die fertiggestellten Bauabschnitte werden immer gleich verkehrlich genutzt.

Bäume?
Der Erhalt der Bäume ist für uns schützenswertes Gut. Deshalb achten wir besonders darauf, dass möglichst wenige entfernt werden und dass für jeden entfallenden Baum entsprechende Ersatzpflanzungen vorgenommen werden. Insbesondere die Rheinstraße und die Biebricher Allee werden ihren Allee-Charakter behalten. Von den rund 400 Bäumen der Biebricher Allee sollen nur wenige am Anfang und am Ende der Allee sowie an der vorgesehenen Haltestelle „Theodor-Heuss-Ring“ entfallen.

Bürgerbeteiligung?
Wir haben früh auf die Meinungen und Wünsche der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener gehört, durch Infomessen und den Online-Dialog informiert und mehr als 10.000 Ideen und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung mit unseren Planern besprochen. Wir haben erkannt, was Ihnen wichtig ist, und die Planer mit der Überarbeitung der Linienführung beauftragt. Im Sommer wollen wir Ihnen eine dann möglichst finale Linienführung vorstellen. Denkmalschutz? Insbesondere in denkmalgeschützten Lagen prüfen die Planer in bestimmten Abschnitten das Fahren ohne Fahrdraht.

Denkmalschutz?
Insbesondere in denkmalgeschützten Lagen prüfen die Planer in bestimmten Abschnitten das Fahren ohne Fahrdraht.

Gleise?
Die CityBahn wird auf einem Rasen- oder in den Asphalt eingelassenen Gleis fahren – es wird kein Schottergleis geben. Damit trägt sie stellenweise sogar zu mehr Grün in der Stadt bei.

Kosten?
Die 34,6 Kilometer lange Strecke von Bad Schwalbach bis zur Hochschule Mainz wird nach aktuellem Stand 305 Millionen Euro kosten, 60 Prozent können der Bund, 27,5 Prozent das Land Hessen und 12,5 Prozent die Stadt übernehmen.

Lärmbelästigung?
Die Bahn fährt leiser als Busse oder Autos. Da der Mindestradius von Kurven beider CityBahn auf 25 Meter festgelegt wurde, wird Quietschen vermieden. Moderne Technik garantiert ein erschütterungsarmes Fahren zum Wohle der Anwohner.

Masten?
Allein auf der Biebricher Allee gibt es derzeit rund 100 Lichtmasten. Die Oberleitungstechnik der CityBahn wird, wo immer es geht, an diese Masten andocken.

Nutzen-Kosten-Untersuchung?
In ersten Modellrechnungen wurde von unabhängigen Fachleuten und streng orientiert an den Vorgaben des Bundesermittelt, dass das gesamte Projekt den sehr hohen Nutzen-Kosten-Quotienten von 1,5 erreichen wird. Faktisch bedeutet das: Jeder Euro, der in das Projekt investiert wird, bringt gesamtwirtschaftlich einen Nutzen von 1,50 Euro.

Parkplätze?
Die CityBahn wird mit einem geplanten Parkraumbewirtschaftungskonzept der Stadt Wiesbaden abgestimmt.

Stau?
Die CityBahn als neues Rückgrat des ÖPNV trägt zur deutlichen Verbesserung des Nahverkehrs für alle Bürgerinnen und Bürger bei. Es ist davon auszugehen, dass viele Menschen aus praktischen Gründen vom Auto auf die Bahn umsteigen. Die CityBahn kann somit dazu beitragen, ein Verkehrschaos zu verhindern.

Übergänge?
Eine Querung der Bahn ist möglich. Fährt die Bahn in der Mitte der Straße, gibt es an den Haltestellen Ampeln für die Fußgänger, sodass noch mehr Übergänge geschaffen werden können als bisher.

Zeitplan?
Der erste Bauabschnitt soll 2022 fertig sein.