Die CityBahn hat einen weiteren Partner gefunden: Der Rheingau-Taunus-Kreis ist neuer Gesellschafter der CityBahn GmbH. Der Kreis hält über die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) einen Anteil von 25,1 Prozent. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ist mit 10 Prozent beteiligt. ESWE Verkehr in Wiesbaden und Mainzer Mobilität halten je 32,45 Prozent an der Gesellschaft.

Rheingau-Taunus-Verkehrsdezernent Günter Döring (SPD) soll künftig als einer der Geschäftsführer der CityBahn GmbH agieren. In seiner Eigenschaft als Gesellschafter wird sich der Kreis an den Kosten für die CityBahn beteiligen. Nachdem die CityBahn Mainz und Wiesbaden durchquert hat, soll sie auf der Trasse der ehemaligen Aartalbahn durch Taunusstein und bis nach Bad Schwalbach fahren. Beide Städte werden sich an den Kosten beteiligen: Das mit knapp 30.000 Einwohnern deutlich größere Taunusstein soll 15,85 Prozent bezahlen, das kleinere Bad Schwalbach mit rund 11.000 Bürgerinnen und Bürgern nur 5,85 Prozent.

Neues Verhältnis der Gesellschaftsanteile

WVV Wiesbaden Holding GmbH

Mainzer Stadtwerke AG

Rhein-Main-Verkehrsverbund

Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft

CityBahn bis Schmidtbergplatz?

Noch nicht endgültig geklärt ist die Frage, bis wo die CityBahn in Bad Schwalbach fahren wird. Fest steht eine Streckenführung bis zum Bahnhof Bad Schwalbach. Viele wünschen sich derweil eine Fortführung der CityBahn vom Bahnhof bis zum Schmidtbergplatz in der Bad Schwalbacher Stadtmitte. Eine Nutzen-Kosten-Untersuchung soll jedoch zunächst klären, ob eine solche Verlängerung bis zum Schmidtbergplatz überhaupt sinnvoll ist. Auch der Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises beschäftigt sich in seiner Sitzung am 18. Dezember mit dem Thema.

Das Vorschaubild ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 nicht portiert“ lizenziert. Namensnennung: giggel