25 Anwohnerinnen und Anwohner der Mainzer Innenstadt, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessengruppen und Experten der beteiligten Ämter und Planungsbüros diskutierten während des Workshops Anfang September intensiv über die bestmögliche Streckenführung auf Mainzer Seite.

Zu Beginn stellte Uwe Hiltmann, Prokurist der CityBahn, das Gesamtprojekt und seine Eckdaten vor. Anschließend erklärten die Planer die derzeit anvisierten Strecken-Optionen über die Routen Große Bleiche, Kaiserstraße und Quintinsstraße/Ludwigsstraße. Danach waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt: Sie hatten Zeit und Raum, ihre Wünsche, Anregungen, Fragen und Kritikpunkte darzulegen. Dabei wurden die untenstehenden Kriterien und Qualitätsmerkmale für die Betrachtung der drei Streckenvarianten festegelegt.

Falls Sie Fragen zu den in den Workshops erarbeiteten Themen oder Anregungen für die weitere Optimierung der Streckenvarianten haben, nehmen Sie bitte am Online-Dialog zu den Workshops teil!

UMSETZUNG UND TECHNISCHER AUFWAND

  • Hoher technischer Standard der Bahnen
  • Vibrationsarm
  • Geräuscharm
  • Bidirektionale Straßenbahn
  • Gleiswechsel
  • Fahrbahnbreite für Umzug (Fastnacht)
  • Hohe Fahrdrähte (Fastnacht)
  • Berücksichtigung der ober- und unterirdischen Infrastruktur
  • Versorgungsleitungen (Zugang, Platz, Kosten für Umzug)

MOBILITÄTSQUALITÄT

  • Haltestelle Altstadt
  • Mitplanung eines Anschlusses an Rheinhessen
  • Synchronisieren mit aktuellen Bauprojekten
  • Erhöhung der Direktverbindung zwischen wichtigen Verkehrsknoten
  • Derzeitige Verkehrsengpässe bei Planung beachten
  • Substitution des motorisierten Individualverkehrs (Pkw und Motorräder)
  • Verkehrliche Priorisierung der Straßenbahn
  • Bevorzugte Widmung von Trassen für Verkehrsarten (z. B.: Straßenbahn fährt in der Kaiserstraße, Autoverkehr fährt in der Großen Bleiche)
  • Direkte Umsteigemöglichkeiten / kurze Umsteigezeiten
  • Baulich nahtlose Umsteigebeziehungen
  • Kurze & schnelle Verbindungen
  • Erreichbarkeit Schulen
  • Schnelle Anschlüsse für Schulverkehr
  • Geringe Auswirkungen auf Fahrpläne/ Netze
  • Gute Verzahnung mit dem bestehenden ÖPNV-System
  • Geringe Auswirkungen/Störungen auf bestehende Fahrpläne/Linienführung
  • Erschließung trotz Großveranstaltungen (Fastnacht etc.)
  • Integration der neuen und bestehenden Systeme in Bezug auf Barrierefreiheit
  • Wechselwirkungen mit Fahrradnetz berücksichtigen
  • Erhalt der Radwege
  • Sicherheit Radwege

BELASTUNG DER ANWOHNER

  • Bauzeit

UMWELT

  • Erhalt der Bäume